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Vorwort

Herzlich Willkommen bei den Kindertagesstätten der Gemeinde Obertraubling

Die Gemeinde Obertraubling mit ca. 8.500 Einwohnern betreibt seit September 2018 bereits vier kommunale Kindergärten und 2 Kinderkrippen. Ergänzt wird das Angebot durch den Kindergarten St. Konrad unter kirchlicher Trägerschaft, sowie den Johanniter-Kinderhort Farbenklecks und die Johanniter-Mittagsbetreuung an der Hermann-Zierer-Grundschule. Die Gemeinde stellt mit ihren Einrichtungen der Kinderbetreuung allen Eltern, die dies wünschen, ein hochwertiges, kind – und familiengerechtes Angebot zur Bildung, Erziehung und Betreuung ihrer Kinder zur Verfügung.

Der frühen Kindheit kommt in der Persönlichkeitsentwicklung eine entscheidende Bedeutung zu. Aus diesem Blickwinkel heraus erklärt sich auch der fundamentale Stellenwert einer Kinderkrippe bzw. eines Kindergartens als ein zentraler Ort des frühkindlichen Lernens und der frühkindlichen Erfahrung.

Im Zentrum unserer Zielsetzungen steht das Wohl des Kindes, das Wunsch-und Wahlrecht der Eltern und unser Verständnis, die kommunalen Kindertagesstätten als familienergänzende Einrichtungen zu betrachten.  In unseren Einrichtungen soll dem Kind emotionale Sicherheit und Zuwendung gegeben werden. Damit wird auch die Basis für die kindlichen Lernprozesse und die Entwicklung des Selbst bereitet. Das Wissen um die Bedeutung der Phase der frühkindlichen Entwicklung für die Persönlichkeitsentwicklung und die prägende Wirkung für das weitere Leben wird als Aufgabe und Herausforderung verstanden. Den Orientierungsrahmen für die vielfältigen Ziele unserer Kinderbetreuungen und die pädagogische Ausrichtung ist der Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan. Der Bildungsplan bündelt alle relevanten fachlichen und rechtlichen Wissensbestände, die national und international zur frühen Bildung vorhanden sind, und ist dennoch praxisnah.

„Kinder haben ein Recht auf Bildung“. Die Verwirklichung dieses Rechts ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Chancengleichheit. Durch Bildung sollen die Persönlichkeit, die Begabung und die geistigen und körperlichen Fähigkeiten des Kindes voll zur Entfaltung kommen (vgl. Art. 28 und 29 UN-Kinderrechtskonvention). Dieses Recht wird nicht erst mit Eintritt in die Schule wirksam, sondern bereits mit der Geburt des Kindes, denn Kinder lernen von Geburt an. Auf ihrem „Weg des lebenslangen Lernens“ ist nach der Familie der Elementarbereich die zweite Station.

Mit Inkrafttreten des Bayerischen Bildungs- und Betreuungsgesetzes wurde dem Auftrag zur Betreuung, Bildung und Erziehung der Kinder auch durch den Gesetzgeber ein weitaus größeres Gewicht gegeben und die Gemeinde vor neue Aufgaben gestellt. Der Gesetzgeber kam damit sozusagen in der Lebenswirklichkeit an. Die Gemeinde sieht dies als Bestätigung des bisherigen Engagements und nimmt die erweiterte Aufgabenstellung – sowohl in quantitativer als auch in qualitativer Hinsicht – gerne an.

Ich wünsche mir, dass Ihre Kinder und auch Sie sich in den Obertraublinger Kindertagesstätten rundherum wohlfühlen.

Rudolf Graß

Erster Bürgermeister